Meteorologie
B. Sc. Meteorologie

Kurzbeschreibung

Meteorologie beschreibt im Wesentlichen die Physik der Atmosphäre, aus diesem Grund unterscheiden sich insbesondere die ersten beiden Semester kaum von einem Physikstudium. Somit gehört eine Umfangreiche Grundausbildung in den Bereichen Mathematik und Experimentalphysik zum Studium dazu. Mit dem ersten Semester beginnt ebenso die meteorologische Ausbildung, welche ab dem dritten Semester einen größeren Anteil einnimmt. Da die Meteorologie sich mit der gesamten Atmosphäre befasst, werden sowohl die Prozesse auf molekularer Ebene betrachtet, wie auch das globale Klima.

Studienverlauf

1. Semester 2. Semester 3. Semester 4. Semester 5. Semester 6. Semester
Mathematik Mathematik 1
lin. Algebra, 1-dimensionale Analysis
9 LP
Mathematik 2
mehrdimensionale Analysis
9 LP
Mathematik 3
Vektoranalysis, part. Differentialgleichungen
9 LP
Mathematische Methoden 1
6 LP
Physik Experimental-physik 1
Mechanik & Wärme
10 LP
Experimental-physik 2
Elektrizität & Optik
10 LP
Physikalisches Praktikum
5 LP
Meteorologie Einf√ľhrung in die Meteorologie
5 LP
Einf√ľhrung in die Klimatologie
6 LP
Thermo- und Hydrodynamik
6 LP
Synoptik
5 LP
Wetterbesprechung
5 LP
Meteorologische Feldmessungen
10 LP
Mathematisch-numerische Methoden
10 LP
Grundlagen der Statistik
5 LP
Dynamik
10 LP
Meteorologische Messtechnik
5 LP
Meteorologisches Seminar
5 LP
Meteorologische Arbeitsmethoden
10 LP
Wahlbereich Wahlpflichtplatzhalter 1
10 LP
Wahlpflichtplatzhalter 2
10 LP
Fakult√§ts√ľbergreifende Schl√ľsselqualifikation
10 LP
Bachelorarbeit Bachelorarbeit
10 LP

Teilgebiete

Mathematik

In den Modulen Mathematik 1 bis 3 werden die notwendigen mathematischen Kenntnisse vermittelt. Dazu zählen die Themenbereiche Analysis, lineare Algebra, sowie gewöhnliche und partielle Differentialgleichungen. Eine Anwendung der mathematischen Konzepte erfolgt im Modul "Mathematische Methoden 1", in denen die wichtigsten mathematischen Methoden, welche in der klassischen Physik Verwendung finden.

Experimentalphysik

Im Bachelorstudium m√ľssen die Module Experimentalphysik I und II belegt werden. Diese Module umfassen die klassische Physik, also die Bereiche Mechanik, W√§rmelehre und Elektrodynamik, welche bereits aus der Schule bekannt sind. Selbst anwenden kann man dieses erworbene Wissen im Physikalischen Praktikum, welches im dritten Semester den Abschluss der physikalischen Grundausbildung bildet.

Meteorologie

Pflichtbereich

In den ersten beiden Semestern wird mit den Modulen "Einf√ľhrung in die Meteorologie" und "Einf√ľhrung in die Klimatologie" ein erster √úberblick √ľber die Themengebiete innerhalb der Meteorologie geboten. Der gr√∂√üte Teil der Inhalte findet sich in den sp√§teren Modulen wieder. N√ľtzlich f√ľr das weitere Studium sind die im zweiten Semester erworbenen Grundlagenkenntnisse im Bereich der Statistik. Ab dem dritten Semester wird die meteorologische Ausbildung vertieft. Mit dem vierten Semester sind die mathematischen und physikalischen Grundlagen f√ľr das Studium bereits gelegt, so dass die Meteorologie st√§rker in den Vordergrund r√ľckt. Besonderes Highlight ist das meteorologische Praktikum, in dem selbstst√§ndig meteorologische Gr√∂√üen gemessen und meteorologische Sensoren kalibriert werden. In diesem Semester werden auch Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens vermittelt. Diese Grundlagen werden in den Seminarvortr√§gen des darauf folgenden Semesters angewendet. In diesen Vortr√§gen wird unter Benutzung wissenschaftlicher Literatur eine konkrete Fragestellung unter Anleitung eines Wissenschaftlers am Institut bearbeitet. Ebenso findet im f√ľnften Semester die Wetterbesprechung statt, bei der Studierende jeden Donnerstag eine Prognose f√ľr das Wochenendwetter abgeben. Im Rahmen der meteorologischen Feldmessungen werden im sechsten Semester in Zingst √ľber einen Zeitraum von zwei Wochen kontinuierliche Messungen innerhalb der atmosph√§rischen Grenzschicht durchgef√ľhrt.

Wahlpflichtbereich

Im Wahlpflichtbereich besteht die M√∂glichkeit im f√ľnften und sechsten Semester die M√∂glichkeit, nach seinen Neigungen bestimmte Vertiefungen zu w√§hlen. M√∂gliche Module reichen von Aerosolphysik, Atmosph√§renchemie, Mittlere und Hohe Atmosph√§re bis hin zu Strahlung und Wolken.

Wahlbereich

Innerhalb des Wahlbereichs k√∂nnen Module aus der Geographie oder der Informatik belegt werden. An der Universit√§t Leipzig gibt es sogenannte Schl√ľsselqualifikationsmodule, die die M√∂glichkeiten bieten Einblicke in die Arbeitsweisen anderer F√§cher zu erhalten und seinen eigenen Wissenshorizont zu erweitern.

Bachelorarbeit

Im sechsten Semester wird erste eigenständige wissenschaftliche Arbeit verfasst, die Bachelorarbeit. Im Rahmen der Bachelorarbeit wird eine konkrete meteorologische Fragestellung bearbeitet. Die möglichen Aufgaben reichen von der Auswertung der Ergebnisse internationaler Messkampagnen bis hin zur Untersuchung bestimmter Einflussfaktoren in Klimasimulationen.

Studiendokumente

SO
PO
ModB